LOCON 100

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LOCON 100 und Erweiterungsmodul LOCON 100-Out I/O32

Konfiguration

Im Auslieferungszustand sind alle LOCON 100 Nockensteuerungen wie folgt konfiguriert:

  • Ausgänge: 16
  • Geber-Typ: SSI Singleturn
  • Reale Geberauflösung: 4096
  • Virtuelle Geberauflösung: 4096
  • Totzeit: Bitwise

Diese voreingestellte Konfiguration kann mit einem TERM 6 oder der Software WINLOC 32 geändert werden.

Programmierung

Das LOCON 100 kann mit einem TERM 6 oder einem TERM 24 oder der Software WINLOC 32 programmiert werden. Bei PROFIBUS-Ausführung kann auch über PROFIBUS programmiert werden. Bei Modbus-Ausführung kann auch über Modbus programmiert werden.

Gerätevarianten

LOCON 100

Das LOCON 100 verfügt über eine serielle RS232-Schnittstelle und eine RS485-(DICNET) Schnittstelle, die entsprechend über die beiden Drehkodierschalter High und Low auf der Geräterückseite eingestellt werden können.

Schalterstellung
High Low Bedeutung
D DICNET-Adresse DICNET-Betrieb, Busabschluss inaktiv
E DICNET-Adresse DICNET-Betrieb, Busabschluss aktiv
F F RS232-Betrieb

Es werden nur die DICNET-Adressen 0 ... 15 (Dezimal) unterstützt (rechter Drehkodierschalter Low = DICNET-Adresse). Beispiele:

Schalterstellung
High Low Bedeutung
D 3 Busabschluss inaktiv, DICNET-Adresse 3
E C Busabschluss aktiv, DICNET-Adresse 12

Hinweis: Die Einstellung über die Drehkodierschalter erfolgt in hexadezimal.

LOCON 100-PB (PROFIBUS)

Das LOCON 100-PB (PROFIBUS) ist immer PROFIBUS-Slave und verfügt über eine serielle RS232-Schnittstelle und über eine PROFIBUS-Schnittstelle, anstelle der RS485-(DICNET) Schnittstelle, die entsprechend über die beiden Drehkodierschalter High und Low auf der Geräterückseite eingestellt werden können.

Schalterstellung
High Low Bedeutung
0 0 PROFIBUS-Betrieb, externe Adressvergabe
0 1 PROFIBUS-Betrieb, Adresse 1
7 D PROFIBUS-Betrieb, Adresse 125
7 E PROFIBUS-Betrieb, externe Adressvergabe
F F RS232-Betrieb

Hinweis: Die Einstellung über die Drehkodierschalter erfolgt in hexadezimal.
Bei Betrieb über die PROFIBUS-Schnittstelle sind im LOCON 100-PB zwei Modi über WINLOC 32 auswählbar.

Die PROFIBUS-Adresse (Slave-ID) ist im Auslieferungszustand auf 126 (dezimal) eingestellt. In den Schalterstellungen "00" und "7E" kann über WINLOC 32 oder den PROFIBUS-Master eine beliebige Adresse vergeben werden. Die GSD-Datei (L100.GSD) und ein S7-Beispielprojekt stehen zum Download zur Verfügung. Weitere Informationen zum LOCON 100-PB sind dem Handbuch Nockensteuerungen mit Feldbusanbindung zu entnehmen.

LOCON 100-MB (Modbus)

Das LOCON 100-MB (Modbus) ist immer ein Modbus-RTU-Slave und ist nur in der 2-Draht-Variante erhältlich. Das LOCON 100-MB verfügt über eine RS232 Standard Schnittstelle sowie über eine RS232-(Modbus-RTU) Schnittstelle und eine RS485-(Modbus-RTU) Schnittstelle, die entsprechend über den Drehkodierschalter High auf der Geräterückseite eingestellt werden können.

Schalterstellung
High Low Bedeutung
C x RS232-Modbus (X = ModbusSlave-ID)
D x RS485-Modbus ohne Busabschluss (x = Modbus-Slave-ID)
E x RS485-Modbus mit aktiviertem Busabschluss (x = Modbus-Slave-ID)
F x RS232-Standard Schnittstelle

Hinweis: Es werden nur die Modbus-Adressen 1 ... 15 (Dezimal) unterstützt (rechter Drehkodierschalter Low = ID). Die Broadcastadresse 0 wird nicht unterstützt. Die Einstellung über den Drehkodierschalter erfolgt in hexadezimal.
Folgende Modbus-RTU-Kommandos werden von dem Gerät unterstützt:

Modbus-RTU-Kommandos
Kommando Bedeutung
03 (0x03) Read Holding Registers
16 (0x10) Preset Multiple Regs

Die Übertragungsbaudrate beträgt 19200 Baud; No Parity. Das Handbuch LOCON 100-MB Communication with ModScan32 beschreibt wie Nocken über einen Modbus-Master gesetzt werden. Weitere Informationen zum LOCON 100-MB sind dem Kapitel 8 LOCON 100 mit Modbus aus dem Handbuch für das LOCON 100 zu entnehmen.

LOCON 100-Out I/O32 (Erweiterungsmodul)

Das LOCON 100-Out I/O32 ist ein Erweiterungsmodul und verfügt über 32 I/Os. Damit kann das LOCON 100 bzw. (-PB)) auf 48 I/Os (inkl. der 16 I/Os des LOCON 100 bzw. (-PB)) erweitert werden. Das LOCON 100-Out I/O32 enthält keinen eigenen Prozessor. Dadurch ist die Schaltgenauigkeit (Zykluszeit) abhängig vom LOCON 100 bzw. (-PB)).

Weblinks